Mein Blog wird zweisprachig

Fotografie kommt oft ohne viele Worte aus. Ein Blick, eine Haltung, eine Linie im Licht, eine kleine Veränderung in der Körpersprache – manchmal genügt das, um ein Bild verständlich zu machen. Trotzdem begleiten Worte meine Arbeit immer wieder. Sie geben Einblick in Gedanken, in Entscheidungen, in Begegnungen und in die Art, wie ich Portraitfotografie verstehe.

Meine Website pascaluehli.com wird deshalb Schritt für Schritt zweisprachig. Als Nächstes werde ich auch meine Blogbeiträge sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch veröffentlichen. Damit möchte ich meine fotografischen Arbeiten, Serien und Gedanken für Leser:innen zugänglicher machen, die meiner Arbeit in unterschiedlichen Sprachen folgen.

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Warum Sprache für meine Fotografie trotzdem wichtig ist

Ein Portrait muss nicht erklärt werden, um wirken zu können. Das ist ein wichtiger Gedanke in meiner Arbeit. Gerade in der Schwarzweissfotografie interessiert mich oft die Konzentration auf das Wesentliche: Licht, Schatten, Ausdruck, Tonwerte, Körperhaltung, Nähe und Distanz. Ein Bild darf offen bleiben. Es muss nicht alles aussprechen.

Gleichzeitig kann ein Text eine andere Ebene öffnen. Er kann erzählen, weshalb mich eine bestimmte fotografische Entscheidung interessiert. Er kann beschreiben, wie eine Bildserie gedacht ist, welche Rolle Reduktion spielt oder warum eine bestimmte Atmosphäre für ein Portrait entscheidend wurde. Nicht als Erklärung, die das Bild festlegt, sondern als Ergänzung.

Auf meinem Blog schreibe ich über Portraitfotografie, Schwarzweissfotografie, Editorials, persönliche Projekte, Begegnungen mit Menschen und über Fragen, die mich beim Fotografieren beschäftigen. Manchmal geht es um konkrete Arbeiten, manchmal um eine Beobachtung oder um eine Haltung. Die Sprache soll dabei nicht zwischen Bild und Betrachter:in stehen. Sie soll einen Zugang ermöglichen.

Deutsch und Englisch auf pascaluehli.com

Dass meine Website zweisprachig wird, ist für mich ein natürlicher Schritt. Fotografie wird heute über Länder und Sprachgrenzen hinweg gesehen. Menschen entdecken Bilder über Websites, Newsletter, Magazine, Ausstellungen oder soziale Medien. Nicht immer teilen sie dieselbe Sprache, aber oft gibt es ein gemeinsames Interesse an Bildsprache, Ausdruck und menschlicher Präsenz.

Deutsch ist für mich als Schweizer Fotograf naheliegend und persönlich. Englisch ermöglicht zugleich, dass meine Arbeiten und Texte von einem internationalen Publikum gelesen werden können. Ich möchte beide Sprachen nicht gegeneinanderstellen. Sie haben unterschiedliche Klangräume, unterschiedliche Präzisionen und manchmal auch unterschiedliche Nähe.

Für die Blogbeiträge bedeutet das: Inhalte, die bisher nur in einer Sprache erschienen sind oder künftig erscheinen, sollen schrittweise in beiden Sprachen verfügbar werden. So kannst du meine Gedanken zur Portraitfotografie, zu Schwarzweissserien, zu Editorials oder zu persönlichen Projekten in der Sprache lesen, die dir näher ist.

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Damit du zukünftige Newsletter in der von dir bevorzugten Sprache erhältst, bitte ich dich, deine Einstellungen kurz zu überprüfen. Das dauert nur einen Moment.

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Falls ich keine Rückmeldung zu deiner bevorzugten Sprache erhalte, werde ich dir zukünftige Informationen weiterhin auf Englisch senden. Das ist wichtig zu wissen, weil ich niemandem ungefragt eine andere Sprache zuordnen möchte.

Die Auswahl hilft mir, meine Inhalte klarer und sorgfältiger zu versenden. Wenn du meine Arbeit auf Deutsch verfolgen möchtest, kannst du das entsprechend festlegen. Wenn du die englische Version bevorzugst, bleibt auch das möglich.

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Ein Blog als Raum für fotografische Gedanken

Für mich ist ein Blog nicht nur ein Ort für Neuigkeiten. Er ist auch ein Raum, in dem fotografische Gedanken etwas mehr Zeit bekommen. Ein einzelnes Bild wird oft schnell betrachtet. Eine Serie braucht mehr Aufmerksamkeit. Ein Text kann diesen Prozess verlangsamen, ohne ihn zu erklären.

Gerade in der Portraitfotografie interessiert mich diese Langsamkeit. Ein gutes Portrait entsteht nicht nur durch Kamera, Licht oder Technik. Es entsteht durch Wahrnehmung, Kommunikation und durch die Frage, was im Bild bleiben soll und was nicht. In der Schwarzweissfotografie wird diese Entscheidung für mich besonders sichtbar. Farbe tritt zurück. Formen, Linien, Haut, Kontrast und Blick bekommen mehr Gewicht.

Wenn ich über solche Themen schreibe, geht es mir nicht darum, feste Antworten zu geben. Vielmehr interessiert mich, was Fotografie auslösen kann. Warum ein reduziertes Portrait manchmal stärker wirkt als ein Bild mit vielen Informationen. Weshalb ein Schatten nicht einfach dunkel ist, sondern Teil der Komposition. Warum die Beziehung zwischen Fotograf und Mensch vor der Kamera oft entscheidender ist als eine perfekte technische Lösung.

Diese Gedanken möchte ich künftig in beiden Sprachen zugänglich machen. Nicht jeder Beitrag wird für alle gleich relevant sein. Manche Texte werden näher an einem Editorial sein, andere näher an einer persönlichen Beobachtung. Aber sie alle gehören zu meiner fotografischen Arbeit und zu der Art, wie ich Bilder sehe.

Danke für das Interesse an meiner Arbeit

Ich freue mich sehr über das grosse Interesse an meiner Fotografie. Es bedeutet mir viel, wenn Menschen meine Bilder nicht nur kurz ansehen, sondern sich mit ihnen beschäftigen, Serien verfolgen, Texte lesen oder über meine Arbeiten in Kontakt bleiben.

Die Umstellung auf einen zweisprachigen Blog ist kein grosser Bruch, sondern eine Erweiterung. Die fotografische Haltung bleibt dieselbe: eine Konzentration auf Menschen, Ausdruck, Licht, Reduktion und eine Bildsprache, die nicht mehr zeigen will, als nötig ist.

Wenn du meine Newsletter weiterhin erhalten möchtest, überprüfe bitte kurz deine bevorzugte Sprache. So kann ich künftige Beiträge, Hinweise und Geschichten aus meiner Welt der Schwarzweiss-Porträtfotografie in der Sprache mit dir teilen, die für dich passt.